Börsenbegriffe.

Schnell erklärt.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Abgeltungssteuer

Durch die Abgeltungssteuer erfolgt eine einheitliche Besteuerung von Erträgen (Zinsen, Dividenden) und Gewinnen aus der Veräußerung privater Kapitalanlagen mit 25% Steuersatz zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer (somit rund 28%).

Ad hoc

Gemäß § 15 des Wertpapierhandels-Gesetzes (WpHG) sind Aktiengesellschaften verpflichtet, kursbeeinflussende Unternehmensmeldungen zu publizieren. Diese Publikationen werden "Ad hoc"- Meldungen genannt.

Aktien

Mit dem Kauf einer Aktie werden Sie zum Teilhaber eines Unternehmens und erwerben damit den Anspruch auf eine Beteiligung am Gewinn. Aber nicht nur die Dividende macht eine Investition in Aktien attraktiv, Sie erhalten auch die Chance auf Kurssteigerungen.

Aktienfonds

Investmentfonds, die vollständig oder überwiegend in Aktien investieren.

Aktienkurs

Der Aktienkurs ist der Preis, zu welchem eine Aktie an der Börse gehandelt wird (sowohl Kauf, als auch Verkauf). Während der Börsenöffnungszeit wird dieser Kurs nach Angebot/Nachfrage von den Skontroführern festgestellt.

Anlageschwerpunkt

Der Anlageschwerpunkt eines Fonds definiert, in welche Werte das Fondsvermögen hauptsächlich investiert wird. Anlageschwerpunkte können z. B. sein: Wertpapiere einer bestimmten Gattung, Wertpapiere eines bestimmten Landes oder einer Region, bestimmte Branchen oder Unternehmen.

Das Kapitalanlagegesellschaftengesetz (KAGG) schreibt vor, dass ein Fonds seinen Anlageschwerpunkt nicht nach Belieben wechseln kann.

Anleihen

Diese Wertpapiere mit festem Zinssatz sind für sicherheitsorientierte Anleger interessant. Ausgegeben werden sie von Staaten, Banken und Unternehmen. Wenn sorgfältig ausgewählt, liegen sie nicht nur in Sachen Sicherheit vorn, sie weisen auch attraktive Renditen auf.

Anteilswert

Der Wert der Investmentanteile errechnet sich aus dem Wert des Fondsvermögens dividiert durch die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Anteile und ist identisch mit dem Rücknahmepreis.

Antizyklisch steht im Gegenteil zu prozyklisch. Die Spekulation gegen den Trend an der Börse ist als antizyklisches Anlageverhalten zu bezeichnen. Bei fallenden Kursen werden Börsianer eher kaufen und bei steigenden Kursen verkaufen.

Ausgabeaufschlag

Ein Ausgabeaufschlag ist ein Entgelt, der beim Kauf bestimmter Wertpapiere, wie zum Beispiel Investmentfonds, anfallen kann. Das Wüstenrot ETF Managed Depot investiert in ETFs, für die keine Ausgabeaufschläge anfallen.

Ausgabepreis

Der Preis, den Sie beim Kauf eines Fondsanteils bezahlen müssen. Er setzt sich aus dem Anteilswert und dem Ausgabeaufschlag zusammen.

Ausgewogene Fondsausrichtung

Hier werden Renten und Aktien in etwa gleich gewichtet. Auch die Währungsmischung zwischen Euro und fremden Währungen ist ausgewogen.

Zahlreiche Fonds schütten einen Teil ihrer Erträge an die Anleger aus, oft im jährlichen Rhythmus. Am Tag der Ausschüttung reduziert sich das Fondsvermögen. Infolge dessen fällt der Anteilswert. Die Abgeltungsteuer wird dem Anleger angelastet. Fonds, die keine Ausschüttungen vornehmen, sondern Erträge wieder anlegen, heißen thesaurierende Fonds.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Das Überwachungsorgan für sämtliche in Deutschland zugelassenen Kapitalverwaltungsgesellschaften. Es überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften vornehmlich unter dem Gesichtspunkt des Anlegerschutzes. Neue Fonds müssen von der BaFin genehmigt werden, bevor sie aufgelegt und vertrieben werden dürfen.

Best Exeution

Best Execution (Ausführungsqualität) ist eines der Grundprinzipien von MiFID. Banken und Finanzdienstleister müssen hiernach alles Mögliche unternehmen, um für den Kunden das Ergebnis der Orderausführung zu erreichen. Hierbei sind der Preis, die Kosten, die Ausführungsschnelligkeit, die Ausführungswahrscheinlichkeit und die Abrechnung sowie alle weiteren möglichen Seiteneffekte zu berücksichtigen. Es besteht allerdings keine Garantie das jeder einzelne Auftrag tatsächlich zum besten Kurs ausgeführt wird. Das ausführende Institut muss jedoch nachweisen, dass der gewählte. Ausführungsort geeignet war, um die Anforderungen an die "Best Execution" zu erfüllen. Diese Regelung gilt nicht, wenn der Kunde spezifische Anweisungen zur Orderausführung gibt.

Blue Chip

Bezeichnung für umsatzstarke Aktien. Diese sind von substanzstarken, weltweit bedeutenden Unternehmen. Deren Kursentwicklung wird gleichzeitig für die Berechnung des Indexes zugrunde gelegt.

Börse

Markt (Treffpunkt von Angebot und Nachfrage) für Wertpapiere, Devisen und Waren, auf dem vereidigte Makler (Skontroführer) während der Börsenstunden Kurse (Preise) feststellen, die sich aus den bei ihnen vorliegenden Kauf- und Verkaufsaufträgen ergeben. Außer in Frankfurt werden in Deutschland noch an sieben Regionalbörsen Wertpapiere gehandelt: Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart. International bedeutende Börsenplätze sind neben Frankfurt die New York Stock Exchange („Wall Street“), London und Tokio.

Bonität

Die Kreditwürdigkeit eines Kreditnehmers wird als Bonität bezeichnet. Im Bereich der Wertpapiere wird die Prüfung von börsennotierten Unternehmen u.a. durch so genannte Ratings vorgenommen.

BVI-Methode

Verfahren zur Berechnung der Wertentwicklung eines Investmentfonds während eines bestimmten Zeitraumes (z.B. 1 Jahr). Ausschüttungen werden rechnerisch umgehend in neue Fondsanteile investiert. So werden die Wertentwicklungen ausschüttender und thesaurierender Fonds miteinander vergleichbar.

Call

Die englische Bezeichnung für "Kaufoption" ist "Call". Der Käufer derselben erwirbt das Recht - aber nicht die Pflicht - während der Laufzeit die angebotenen Wertpapiere zu den festgelegten Konditionen zu kaufen. Der Gegensatz dazu ist ein "Put" bzw. die Verkaufsoption.

Chart-Analyse

Die Chart-Analyse ist eine Technik zur Interpretation von Charts mit dem Ziel, Kursprognosen und -potenziale abzuleiten, um so geeignete Zeitpunkte für Kaufs- und Verkaufspositionen zu gewinnen. Für langfristig orientierte Analysen und Anlagen greift man auf gleitende Durchschnitte zurück. Für die Herleitung und Fundierung kurzfristiger Trendbewegungen wird insbesondere auf trendbeständige, graphische Formationen, Trendumkehrformationen sowie auf Stützungs- und Widerstandslinien verwiesen (technische Aktienanalyse).

Cost-Average-Effekt

Engl. für Durchschnittskosten-Effekt. Bleibt die Sparrate, z.B. Ihre VL-Leistung langfristig konstant, werden - abhängig von der Entwicklung des Fondspreises - bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Anteile erworben. So können Sie langfristig einen günstigeren durchschnittlichen Einstiegspreis erzielen als beim regelmäßigen Kauf einer festen Stückzahl von Anteilen im selben Zeitraum.

Dachfonds

Hierunter versteht man Wertpapierfonds, die nicht direkt in Aktien oder festverzinsliche Wertpapiere, sondern in andere Investmentfonds investieren. Je nach Konzept kann sich das Anlagespektrum eines Dachfonds aus Aktien-, Renten- und offenen Immobilienfonds zusammensetzen.

DAX - Deutscher Aktienindex

Wird aus den Kursen der 30 umsatzstärksten und repräsentativsten deutschen Aktien gebildet. Er wird laufend neu berechnet und ist ein Maßstab für die Kursentwicklung des gesamten deutschen Aktienmarktes.

Defensive Fondsausrichtung

Überwiegende Ausrichtung auf Renten und Immobilien, wobei Aktien als Beimischung für die Verbesserung der Renditechancen beinhaltet sein können. Der Aktienanteil ist meist auf 20 bis 30% begrenzt.

Deflation

Rückgang des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. Gegenteil: Inflation.

Dividende

Anteil des Bilanzgewinns je Aktie an einer Aktiengesellschaft, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Dividende wird entweder in Prozent des Nennwertes oder in Währungseinheiten pro Stück ausgedrückt.

Dividendenrendite

Die Dividendenrendite ist eine Kennzahl zur Bewertung und zum Vergleich von Aktien. Die Dividendenrendite setzt die vom Unternehmen gezahlte Dividende mit dem Kurs der Aktien ins Verhältnis. Diese Kennzahl kann sowohl auf Basis der momentan gezahlten Dividende, als auch auf Basis von erwarteten künftigen Dividenden berechnet werden.

EBIT

EBIT - absolute Ertragskennzahl einer Unternehmung

Das EBIT (Earnings before interests and taxes) wird berechnet aus dem Jahresüberschuss vor Steuern, Zinsergebnis und vor außerordentlichem Ergebnis. Durch die Eliminierung dieser genannten Faktoren, erhält man eine vergleichbarere Aussage über die eigentliche operative Ertragskraft einer Unternehmung und zwar unabhängig von der individuellen Kapitalstruktur. Bei Verwendung des Jahresüberschusses bzw. der Netto-Umsatzrendite schneiden nämlich Unternehmen mit einer höheren Eigenkapitalquote aufgrund geringerer Fremdkapitalkosten tendenziell besser ab. Das EBIT bildet die Basis für die Vergleichskennzahl EBIT-Marge, welche das EBIT in Relation zum Umsatz setzt.

Effekten

Bezeichnung für die am Kapitalmarkt (Börse) handelbaren Wertpapiere.

Emittent

Juristische Person des Privatrechts (meist Aktiengesellschaft) oder des öffentlichen Rechts, die Wertpapiere ausgibt, z.B. bei Bundesanleihen der Bund und bei Aktien die Aktiengesellschaft.

Entnahmeplan

Auch Auszahlplan genannt. Aus einem bestehenden Investmentkonto werden regelmäßig Investmentanteile verkauft. Die Entnahme kann auf Wunsch des Anlegers jederzeit erhöht, gesenkt oder ausgesetzt werden.

ETF

ETF steht für Exchange Traded Funds. Bei diesem Anlageprodukt handelt es sich um einen an der Börse gehandelten Indexfonds. Ein Indexfonds zielt darauf ab, einen bestimmten Index, wie zum Beispiel den DAX, und dessen Wertentwicklung nachzubilden. Der ETF setzt sich also aus den Wertpapieren zusammen, die der jeweilige Index enthält. Die vorgegebene Zusammensetzung ermöglicht ein sogenanntes passives Management, d.h. der ETF wird nur angepasst, wenn sich die Zusammensetzung des Index ändert

Euro Stoxx 50

Dieser Index enthält die Aktien von 50 Unternehmen aus den Euroländern. Die einzelnen Aktien werden nach Börsenkapitalisierung, Börsenumsatz und Branchenzugehörigkeit ausgewählt.

Festverzinsliche Wertpapiere

Oft auch Anleihen oder Renten genannt. Sie sind Wertpapiere mit einer festen oder variablen Verzinsung und haben eine vorgegebene Laufzeit und Tilgungsform.

Fondsmanagement

Für die Umsetzung der Anlage-/Fondsstrategie zuständig. Überwacht börsentäglich die Entwicklung des Fondsvermögens und reagiert kurzfristig auf wichtige Änderungen am Kapitalmarkt, indem z.B. Aktien oder festverzinsliche Wertpapiere gekauft oder verkauft werden.

Fondstyp / Fondsart

Es wird unterschieden:

  • nach Art der Ertragsverwaltung (thesaurierende Fonds und ausschüttende Fonds)
  • nach Art der Anlagewerte (Wertpapierfonds z.B.: Aktien-, Renten-, gemischte Fonds sowie Immobilienfonds und Dachfonds)
  • nach Anlageschwerpunkten (Länderfonds, Branchenfonds, Geldmarktfonds)

Publikumsfonds sind für jedermann zugänglich. Spezialfonds haben einen begrenzten Kreis von maximal 10 institutionellen Anlegern. Es handelt sich meist um Industrieunternehmen und Versicherungen, die Teile ihrer Gelder extern verwalten lassen.

Fondsvermögen

Das Fondsvermögen errechnet sich aus dem Tageswert sämtlicher Vermögenswerte des Fonds. Wertpapiere werden dabei zum aktuellen Tageskurs, Immobilien zum Ertragswert bewertet.

Geldmarktfonds

Investmentfonds, die ausschließlich oder überwiegend in Geldmarkttitel mit sehr kurzen Laufzeiten investieren. Zu den Geldmarktinstrumenten zählen neben Termingeldern auch festverzinsliche Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von unter 12 Monaten. Der Vorteil gegenüber einer Direktanlage in Termingelder oder Spareinlagen besteht darin, dass man nicht an bestimmte Fristen gebunden ist, sondern jederzeit über das Geld verfügen kann.

Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio, TER)

Diese Kennzahl wird berechnet, indem man die gesamten Kosten des Fonds durch das Fondsvermögen teilt. Damit erhält man den Prozentsatz der gesamten Kosten am Fondsvermögen.

Geschlossene Fonds

Die Zahl der ausgegebenen Fondsanteile ist begrenzt. Sobald alle Anteile an Geldanleger ausgegeben sind, wird der Fonds geschlossen. Die Veräußerung einmal erworbener Papiere ist kompliziert, weil dafür oft kein so genannter Zweitmarkt (organisierter Markt) existiert und keine tägliche Preisfeststellung erfolgt. Geschlossene Fonds gibt es häufig bei Immobilienfonds.

Gesetzliche Grundlagen

Regelungen zur Investmentfondsanlage finden sich u.a. im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) und im Kreditwesengesetz (KWG).

Großaktionär

Ein Aktionär, der einen großen Anteil am Aktienkapital einer Gesellschaft besitzt, wird als Großaktionär bezeichnet. Meist sind Großaktionäre an vielen Gesellschaften beteiligt und haben auch eine Funktion im Aufsichtsrat inne sowie erheblichen Einfluss auf das Unternehmen. Im Gegensatz hierzu steht der Kleinaktionär.

Halbjahresbericht

Zwischenbericht zur Mitte eines Geschäftsjahres, der über die Entwicklung eines Fonds Auskunft gibt. Dieser Bericht ist gesetzlich vorgeschrieben.

Hedge Funds

Hedge-Funds sind Investmentfonds, die bezüglich ihrer Anlagepolitik keinerlei gesetzlichen oder sonstigen Beschränkungen unterliegen. Sie streben unter Verwendung sämtlicher Anlageformen eine möglichst rasche Vermehrung ihres Kapitals an. Hedge-Funds bieten die Chance auf eine sehr hohe Rendite, bergen aber auch ein entsprechend hohes Risiko des Kapitalverlusts.

Index

Kennziffer, die als repräsentativer Maßstab für Kursveränderungen u.a. an Aktien- und Anleihemärkten dient.

Indexfonds

Als Indexfonds werden Wertpapierfonds bezeichnet, deren Zusammensetzung der eines zugrunde gelegten Wertpapierindexes entspricht. Ziel eines solchen Fonds ist es, an der Wertentwicklung der jeweiligen Wertpapierindizes teilzunehmen. Indexfonds werden von den verschiedenen Investmentgesellschaften für nahezu jeden gängigen Wertpapierindex angeboten. Indexfonds haben im Vergleich zu herkömmlichen Aktienfonds eine relativ geringe Volatilität und stellen damit für den Anleger eine interessante Alternative zu anderen Formen der Aktienanlagen dar.

Inflation

Teuerungsrate der Währung innerhalb eines bestimmten Beobachtungszeitraums; gibt den Kaufkraftverlust an. Gegenteil: Deflation.

Investmentfonds

Fonds können Sie sich im Prinzip wie einen großen Geldtopf vorstellen. Er bündelt das Vermögen vieler Einzelanleger, das er in Anlageklassen wie Aktien, Anleihen (Renten), Rohstoffe oder auch Immobilien investiert. Im Vergleich zu einem Einzelinvestment, etwa in Aktien, verteilt ein Fonds sein Geld auf viele verschiedene Titel. Das Fonds Management können Sie getrost einem Börsenprofi überlassen.

Investmentsteuerreform 2018

Das Gesetz zur Reform der Investmentbesteuerung (Investmentsteuerreformgesetz – InvStRefG) wurde im letzten Jahr von Bundestag und Bundesrat beschlossen. Ziele der gesetzlichen Änderungen sind bei-spielsweise eine steuerliche Gleichbehandlung von in- und ausländischen Investmentfonds (Anpassung an EU-Recht), die Vermeidung von Steuergestaltungen sowie die Verringerung des Aufwands zur Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen.

Die Fakten auf einen Blick:

  • Steuerpflicht auf Fondsebene in Höhe von 15% auf inländische Dividenden und Immobilienerträge mit Kompensation durch eine sogenannte pauschale Teilfreistellung auf Anlegerebene.
  • Bei Aktienfonds 30% (dauerhafte Aktienquote >51%), Mischfonds 15% (dauerhafte Aktienquote >25%), bei offenen Immobilienfonds 60% (bei Auslandsanteil >51% 80%)
  • Einführung einer steuerlichen Vorabpauschale auf Anlegerebene, wenn der Fonds keine oder eine nicht ausreichend hohe Ausschüttung vornimmt.
  • Für ab 01.01.2018 auflaufende Veräußerungsgewinne aus vor 2009 gekauften Anteilen wird ein Frei-betrag von 100.000 Euro eingeführt
  • Aufgelaufene Gewinne bis 31.12.2017 bleiben bei diesen „Altanteilen“ weiterhin steuerfrei.
  • Alle Fonds haben zum 31.12.2017 ein steuerliches „Rumpfgeschäftsjahresende“ mit Auswirkung auf den benötigten Freistellungsauftrag in 2017. Teilweise nehmen die Fonds noch Zwischenausschüttun-gen in 2017 vor.
  • Ab 01.01.2018 gibt es keine Zwischengewinnbesteuerung mehr.

Investmentzertifikat

Anteil an einem Wertpapier- oder Immobilienfonds.

Jahresbericht

Zum Ende eines Geschäftsjahres eines Investmentfonds wird zur Information der Anleger ein Jahresbericht erstellt. Er informiert ausführlich über die Entwicklung des jeweiligen Wertpapiermarktes, die Höhe der Ausschüttung, steuerrelevante Daten sowie die Anlagepolitik, die der Fonds betreibt.

Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG)

Verwaltet Sondervermögen in Form von Investmentfonds für gemeinschaftliche Rechnung der Anleger. Die Anlage erfolgt in Wertpapieren oder Grundstücken, gesondert vom eigenen Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft.

KBV

Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) - fundamentale Aktienkennzahl

Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) stellt den aktuellen Börsenkurs einer Aktie seinem bilanziell ausgewiesenem Buchwert pro Aktie gegenüber. Diese Kennzahl ermöglicht eine Aussage darüber, mit welchem Aufschlag das eingesetzte Kapital an der Börse bewertet wird. Je größer die Kennzahl ist, umso positiver sind die von den Marktteilnehmern erwarteten Zukunftsaussichten. Allerdings ist somit das Kurswachstumspotential nach oben möglicherweise begrenzter und das Rückschlagpotential größer als bei Unternehmen mit einem vergleichbar geringeren Kurs-Buchwert-Verhältnis.

KGV

Engl.: Price-Earnings-Ratio (PER) Bei dem KGV, dem Kurs-Gewinn-Verhältnis, handelt es sich um eine Rentabilitätskennziffer, die im Rahmen der Aktienanalyse errechnet wird. Mit dem KGV wird zum Ausdruck gebracht, mit welchem Vielfachen des Jahresgewinns eine Aktie an der Börse bewertet wird (d.h. wie oft der Gewinn im Aktienkurs enthalten ist).

Berechnung: KGV = Aktienkurs (in EUR) / Gewinn pro Aktie (in EUR)

Der Gewinn je Aktie setzt sich zusammen aus dem Gesamtgewinn der Aktiengesellschaft (AG) bezogen auf eine Aktie. Zur Berechnung des Gewinns je Aktie hat die DVFA (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung) eine feste Gewinndefinition zum Zweck der Analyse entwickelt. Der Grund dieses festen Gewinnbegriffs ist es, periodenfremde, außerordentliche und sonstige Sondereinflüsse auszuschalten.

Das KGV ist eines der am gebräuchlichsten Instrumente bei der Beurteilung von Aktien. Mit ihm ist es möglich, Aktien mit verschiedenen Kursen zu vergleichen. Mit dem KGV hat man eine Kennziffer, die es erlaubt, Aussagen über die Preiswürdigkeit einer Aktie zu machen. Hierbei vergleicht man das Einzel-KGV (KGV je Aktie) mit dem Gesamtmarkt-KGV. Aktien, die ein geringeres KGV haben als der Durchschnitt des gesamten Aktienmarktes, werden als preiswert eingestuft.

Laufende Kosten (Ongoing Charges, OGC)

Darin enthalten sind die Verwaltungsvergütung und alle Gebühren, die im jeweils zurückliegenden Geschäftsjahr erhoben wurden. Die „laufenden Kosten“ können von Jahr zu Jahr voneinander abweichen. Eine genaue Darstellung der Kostenbestandteile findet sich im jeweils aktuellen Jahresbericht und den wesentlichen Anlegerinformationen.

Leitzinsen

Von der EZB festgesetzter Zinssatz für die Abgabe von Zentralbankgeld. Die Leitzinsen beeinflussen das Zinsniveau am Geldmarkt.

MDAX®

Der Auswahlindex umfasst 50 Werte, für den sich nur Unternehmen aus den fortlaufend gehandelten Werten des Prime Standard qualifizieren können. Der Index beinhaltet sogenannte Midcap-Unternehmen aus den klassischen Branchen und schließt direkt unterhalb des DAX® an. Die Zusammensetzung des MDAX® erfolgt vier Mal im Jahr (im März, Juni, September und Dezember, jeweils zum 3. Freitag des Monats).

MiFID

MiFID steht für Markets in Financial Instruments Directive oder auf deutsch: EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente. Das Ziel von MiFID ist es, den Anleger weit über das heute übliche Maß zu schützen und ihm bestmögliche Beratung und Orderabwicklung/Ausführung zu garantieren. Ein weiteres Ziel sind einheitliche Wettbewerbsbedingungen für Wertpapierdienstleistungsunternehmen, Wertpapierfirmen und Börsen. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die Transparenz von Kosten und außerbörslichen Handelsaktivitäten

Mischfonds (Gemischte Fonds)

Diese Fonds bieten die Möglichkeit, gleichzeitig in Aktien, Renten und Immobilien zu investieren. Das Mischungsverhältnis ist oft sehr unterschiedlich, selbst innerhalb derselben Kapitalverwaltungsgesellschaft können einzelne Mischfonds je nach Ausrichtung sicherheitsorientierte (defensive) oder risikofreudige (offensive) Strategien verfolgen.

Multi Asset Fonds

In Deutschland sind Multi-Asset-Fonds noch relativ unbekannt. Seit der Umsetzung einer EU-Richtlinie (OGAW) 2004 stehen hierbei dem Fondsmanagement neben Aktien, Anleihen und Geldmarkt alle Anlageklassen von Rohstoffen bis zu Hedgefonds zur Verfügung. Durch unterschiedlich starke Gewichtung der Anlageklassen hat das Management somit die Möglichkeit auf jede Marktlage- und Entwicklung zu reagieren um eine möglichst gleichmäßige Rendite zu erzielen.

Namensaktien

Auf den Namen des Besitzers ausgestellte Aktien werden als Namensaktien bezeichnet. Die AG, die Namensaktien ausgibt, führt ein Register mit sämtlichen Aktionärs-Namen. Wenn ein Aktienbesitzer das Papier verkauft, wird dies auch im Namensregister durch die AG vermerkt. Namensaktien können nur durch Unterschrift auf der Rückseite (Indossament) übertragen werden.

NASDAQ

Abkürzung für: National Association of Securities Dealers Automated Quotations.

Computer-Börse der US-amerikanischen Freiverkehrshändler in New York. An ihr werden besonders wachstumsträchtige, aber auch spekulative, weil schwankungsanfällige Werte gehandelt. Der Index, der die Wertentwicklung der an der Nasdaq gehandelten Werte wiedergibt, heißt Nasdaq-Composite.

New York Stock Exchange

Auch: Wallstreet (stellvertretend für den Sitz der NYSE in der New Yorker Wallstreet). Die New York Stock Exchange ist die größte Börse der Welt. Sie wurde 1792 gegründet.

Offene Immobilienfonds

Investieren das Kapital in Grundstücke und Gebäude. Ziel ist es, hohe Mieterträge und hohe Wertsteigerungen zu erwirtschaften. Die Zahl der ausgegebenen Anteile ist nicht begrenzt, also offen für viele Anleger. Die Rückgabe unterliegt einer Mindesthalte- und Kündigungsfrist.

Offensive Fondsausrichtung

Schwerpunktmäßige Ausrichtung auf Aktien. Sowohl bei den Aktien als auch bei den im Fondsvermögen ggf. enthaltenen Renten sind fremde Währungen, manchmal auch von Schwellenländern, stark vertreten. Die Fonds haben zwar fast die Renditechancen eines Aktienfonds, allerdings sind damit auch vergleichbare Verlustrisiken verbunden.

Performance

Dieser Ertrag berechnet sich zum einen aus der Kursveränderung und zum anderen aus vereinnahmten Dividenden, Zinserträgen und Zinseszinsen.

Physische Replikation von ETFs

Bei der physischen Nachbildung, auch als direkte Replikation oder vollständige Replikation bezeichnet, bildet der ETF den Index durch den direkten Kauf der jeweiligen Indextitel nach. Ein DAX-ETF beispielsweise investiert in die 30 Unternehmen des DAX und gewichtet diese genauso wie im deutschen Leitindex.

Quellensteuer

Steuer auf Zinsen und Dividenden, die nach dem Quellenprinzip erhoben wird. Die bekanntesten nationalen Quellensteuern sind die Lohnsteuer und die Kapitalertragssteuer auf Dividenden.

Rebalancing

Der Vermögensverwalter kann ein sog. Rebalancing veranlassen, um die mit den Veränderungen der Fondspreise im Zeitablauf verbundenen Abweichungen der tatsächlichen Zusammensetzung der Fondsportfolios in den Wüstenrot ETF Managed Depots von den jeweiligen Muster-Fondsportfolios auszugleichen. Durch diese Maßnahme wird per automatisierten Verfahren die Ist-Struktur der Fondsportfolios in den jeweiligen Wüstenrot ETF Managed Depots an die vorgegebene Soll-Struktur in den Muster-Fondsportfolios angepasst (Rebalancing). Das Rebalancing kann ausschließlich von der ebase durchgeführt werden. Rebalancings der Muster-Fondsportfolios werden durchgeführt, wenn eine einzelne Asset-Klasse im Muster-Fondsportfolio aufgrund der Wertentwicklung +/– 15 % von der Soll-Allokation der Asset-Klasse abweicht.

REIT

Die Abkürzung REIT steht für den englischen Begriff "Real Estate Investment Trust". Es handelt sich dabei um Investmentgesellschaften, die ihr Kapital vorwiegend in Immobilien investieren und schütten ihre Überschüsse in der Regel als Dividenden aus.

Rendite

Der tatsächliche Jahresertrag aus dem eingesetzten Kapital.

Rentenfonds

Investmentfonds, der sich ausschließlich oder überwiegend aus festverzinslichen Wertpapieren zusammensetzt.

REX - Deutscher Rentenindex

Dieser Index ist ein Indikator für die Entwicklung des deutschen Rentenmarktes und misst die Wertentwicklung deutscher Staatsanleihen.

Rücknahmepreis

Der Geldbetrag, den ein Anleger erhält, wenn er seine Fondsanteile zurückgibt. Siehe auch Anteilswert.

SDAX®

Der Aktienindex SDAX® enthält die Aktien der 50 größten und liquidesten Unternehmen aus klassischen Sektoren unterhalb des MDAX®. Dies können sowohl deutsche, als auch ausländische Unternehmen sein -- vorausgesetzt sie sind im Prime Standard® notiert.

Sondervermögen

Das gesamte in einen Fonds eingezahlte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden das Fondsvermögen. Das Fondsvermögen muss vom eigenen Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft getrennt gehalten werden. Aus diesem Grund wird es auch Sondervermögen genannt.

Sparplan

Die regelmäßige, meist zielgerichtete Anlage eines gleich bleibenden Betrages in einen Investmentfonds. Geeignet zum gezielten Vermögensaufbau unter Ausnutzung des Cost-Average-Effekts.

Spekulationsfrist

Als Spekulationsfrist wird der Zeitraum bezeichnet, der zwischen An- und Verkauf bestimmter Wirtschaftsgüter liegen muß, damit dabei erzielte Gewinne steuerfrei sind. Diese Mindestzeiträume hängen zum einen davon ab, um welche Art von Wirtschaftsgut es sich handelt und zum anderen davon, ob es sich bei dem Steuerpflichtigen um ein Unternehmen oder eine natürliche Person handelt.

Spezialitätenfonds

Unterscheiden sich von normalen Publikumfonds durch die Ausrichtung ihrer Anlagepolitik auf Länder, Industriezweige, Wirtschaftssektoren oder Wertpapiergattungen. Beim Anleger setzen Spezialitätenfonds ein höheres Maß an Risikobereitschaft, aber auch an Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge voraus. Neben höheren Chancen entstehen durch diese Beschränkung auf bestimmte Marktsegmente auch höhere Risiken

SRRI

Der SRRI (Synthetic Risk and Reward Indicator) wird nach den Vorgaben der ESMA (European Securities and Markets Authority) ermittelt. Er gibt an, wie sehr der Anteilspreis des Fonds in der Vergangenheit schwankte. Gemäß der ermittelten Schwankung wird der Fonds einer von sieben Stufen zugeordnet. In den standardisierten wesentlichen Anlegerinformationen („Key Investor Document“, KID) ist dieser SRRI angegeben (Risiko- und Ertragsprofil).

Synthetische Replikation von ETFs

Bei dieser Replikationsmethode erfolgt die Indexnachbildung über ein Tauschgeschäft (Total-Return-Swap). Dabei schließt der ETF einen Vertrag mit einem Finanzinstitut ab, das sich dazu verpflichtet, dem ETF im Tausch gegen eine Gebühr die Indexrendite zu „liefern“.

Synthetische ETFs (auch Swap-ETFs genannt) sind eine kostengünstige Alternative, um in Nischenmärkte oder Anlageklassen wie Rohstoffe oder Geldmarkt-Zinssätze, die sonst für die meisten Investoren nicht zugänglich wären, zu investieren. Darüber hinaus sind Swap-ETFs in der Lage, manche Märkte kostengünstiger und besser (kleinerer Tracking-Error) als physische ETFs abzubilden. In manchen Fällen sind synthetische ETFs auch steuerlich einfacher zu handhaben als ihre physischen Pendants. Dennoch haben Swap-ETFs grundsätzlich ein Kontrahenten-Risiko. Es wird versucht, das Risiko durch diverse Sicherheitsmaßnahmen zu minimieren.

TecDAX®

Der Aktienindex TecDAX® enthält die Aktien der 30 größten und liquidesten Technologie-Werte unterhalb des DAX. Dies können sowohl deutsche, als auch ausländische Unternehmen sein -- vorausgesetzt sie sind im Prime Standard® notiert und gehören zu einer Technologie-Branche. Die Indexhistorie des TecDAX® schließt nahtlos an die Indexhistorie des NEMAX 50® an.

Thesaurierende Fonds

Bei thesaurierenden Fonds verbleiben die im Geschäftsjahr erwirtschafteten Erträge dauerhaft im Fondsvermögen und erhöhen so permanent den Anteilswert. Eine Ausschüttung an den Anleger findet nicht statt. Das Gegenteil sind ausschüttende Fonds, die in der Regel einmal jährlich die aufgelaufenen Erträge an die Anleger auszahlen.

Total Expense Ratio (TER)

Die Total Expense Ratio (Abkürzung: TER) oder Gesamtkostenquote ist eine Kennzahl, die Aufschluss darüber gibt, welche Kosten bei einem Investmentfonds jährlich zusätzlich zum Ausgabeaufschlag anfallen)

Verkaufsprospekt

Gesetzlich vorgeschriebene Broschüre, die sämtliche Angaben enthält, welche für die Beurteilung der Investmentanlage von wesentlicher Bedeutung sind.

Verlustschwelle

Für jede Anlagestrategie gibt es definierte Verlustschwellen. Bei der Überschreitung der definierten Verlustschwelle werden Sie informiert.

Verwahrstelle (Depotbank)

Die Verwahrstelle verwahrt die Wertpapiere des Fonds und sorgt dafür, dass der Fondsmanager sich an die im Verkaufsprospekt vereinbarten Bedingungen hält. Der Fondsmanager darf nur bestimmte Wertpapiere für den Fonds kaufen und verkaufen und muss dabei die vereinbarten Fondsbedingungen beachten. Darüber hinaus berechnet die Verwahrstelle börsentäglich den Fondspreis.

Verwaltungsvergütung

Jährliches Entgelt für die Leistungen des Fondsmanagements und die technische Abwicklung, sowie die Kosten für Jahresbericht und Verkaufsprospekte. Es wird dem Fondsvermögen direkt entnommen.

Volatilität

Die Volatilität kennzeichnet das Risiko einer Aktie. Sie ist ein Maß für die Schwankungen eines Kursverlaufs, da sie angibt, in welcher Bandbreite um einen gewissen Trend sich der tatsächliche Kurs in der Vergangenheit bewegt hat. Je höher die Volatilität, umso risikoreicher gilt eine Aktie. Die Volatilität wird für einen Zeitraum von 30 und 250 Tagen berechnet.

Wertentwicklung

Die prozentuale Veränderung zwischen dem angelegten Vermögen am Anfang und seinem Wert am Ende des Anlagezeitraumes. Ausschüttungen werden rechnerisch umgehend in neue Fondsanteile investiert.

Wertpapiere

Urkunden, in denen ein privates Recht in der Weise verbrieft ist, dass zur Geltendmachung des Rechtes zumindest der Besitz der Urkunde erforderlich ist. Im engeren Sinne versteht man unter Wertpapieren Effekten. Dazu zählen z.B. Schuldverschreibungen, Aktien, Investmentzertifikate.

Wertsicherungsfonds

Das Anlageziel besteht in der weitgehenden Absicherung des eingesetzten Kapitals (angestrebtes Wertsicherungsniveau je nach Wertsicherungsfonds unterschiedlich) zum Laufzeitende sowie der Erwirtschaftung eines langfristigen Wertzuwachses.

Wesentliche Anlegerinformationen

Dient dazu, Anlegern auf einen Blick die wesentlichen Chancen und Risiken von Fondsprodukten übersichtlich darzustellen. Es soll dem Anleger ermöglichen, die wichtigsten Eigenschaften des Finanzproduktes schnell zu erfassen und verschiedene Anlageprodukte miteinander leichter vergleichen zu können.

Xetra

Abkürzung für: Exchange Electronic Trading

Neuer vollelektronischer Markt (Computerbörse) für den deutschen Kassamarkt mit dezentralem Marktzugang. In Xetra findet der Aktienhandel im Gegensatz zum Parkett in einem zentralen, offenen Orderbuch statt. Mit Einführung von Xetra im November 1997 wurde der elektronische IBIS-Handel eingestellt, da Xetra eine verbesserte Leistungsfähigkeit und Kosteneffizienz ermöglicht. Xetra-Teilnehmer kann jedes Mitglied einer deutschen Börse werden (Kreditinstitut, Makler). Die Börsenteilnehmer geben Aufträge von ihren jeweiligen Handelsräumen in das Börsensystem ein. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, auf die publizierten Gebote zuzugreifen oder selbst Kauf- bzw. Verkaufsaufträge einzustellen. Bei Xetra handelt es sich des weiteren um ein eingetragenes Warenzeichen der Gruppe Deutsche Börse AG

Zertifikat

Ein Zertifikat verbrieft dem Anleger die Teilnahme an der Kursentwicklung anderer Wertpapiere und Finanzprodukte. Der Inhaber eines Zertifikats partizipiert zum Beispiel direkt an der Kursentwicklung eines festgelegten Index (Indexzertifikat) oder eines speziell zusammengestellten Aktienkorbs (Basketzertifikat).

Zwischengewinn

Unter Zwischengewinn versteht man die im Fonds aufgelaufenen, dem Anleger aber noch nicht durch Ausschüttung oder Thesaurierung zugeflossenen Zinsen und Zinsansprüche von Fonds. Der Zwischengewinn ist im Anteilspreis enthalten. Am 1. Januar 2018 tritt in Deutschland das Investmentsteuerreformgesetz in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt gibt es keine Zwischengewinnbesteuerung mehr.